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Unser erstes Wildtierprojekt

Nun kommen wir nochmals zu einem Herzensprojekt von uns.

Letzte Woche durfte ich Johns kleine Farm in Kallnach besuchen. Auch dieser war Corona bedingt längere Zeit geschlossen. Falls Du Dich jetzt fragst, wieso wir einen Zoo unterstützen, dann unbedingt weiterlesen.

Johns kleine Farm ist nicht einfach nur ein Zoo, er ist auch Auffangstation und setzt sich für den Artenerhalt verschiedenster Tierarten ein.

Was mich auch sehr beeindruckt, dass sie sich gemeinsam mit der IV Stelle Bern, Freiburg und anderen verschiedenen Sozialdiensten und Kompetenzzentren für Arbeit sowie Coaches etc. für Menschen mit einer psychisch bedingten Leistungseinschränkung, beim Ziel beruflich wieder Fuss zu fassen einsetzen.


Nun aber zu meinem Besuch:

Ich wurde sehr Freundlich von Moritz in Empfang genommen. Natürlich war ich nicht mit leeren Händen da, ich durfte bereits eine Spende von all4Dogs.ch mitbringen. – Herzlichen Dank an Melany von all4dogs!

Moritz hat mir erst gezeigt, wo ich im Zoo was finde. Also bin ich noch etwas alleine herumgeschlendert und wie konnte es anders sein, ich bin vor dem Luchsgehege hängen geblieben.

Luchse sind für mich sehr faszinierende Tiere. Arten Bedingt natürlich auch sehr eigen. (Wahrscheinlich ist deshalb ein Bengalkater mein Mitbewohner)

Ich war schon schwer beeindruckt als nur noch das Gitter zwischen uns war und einer der beiden Brüder direkt an mir vorbei gelaufen ist. Wau, was für ein imposantes und stolzes Tier! Als dann Moritz dazu kam und mich eingeladen hat, mit ihm ins Gehege zu kommen, was soll ich sagen, ich war sprachlos.

Natürlich habe ich die Chance genutzt! Sogleich ist auch einer der Luchse zu uns gekommen. Moritz hat mich schon gewarnt, dass ich bestimmt Markiert werde. Mir war das egal, wer kann schon von sich behaupten das er einmal von einem Luchs markiert wurde. Unglaublich wie weich das Fell ist, so richtig flauschig.  Als ich wieder Draussen war, konnte ich noch den Ruf der Luchse hören. Wahnsinn, alleine dafür, hat es sich schon gelohnt nach Kallnach zu fahren.


Wir sind dann weiter zu Familie Bieber und Familie Stachelschwein. Auch da hat sich Moritz sehr viel Zeit genommen mir alles genau zu erklären.

Weiter ging es dann zum Streichelzoo. Da durfte ich ein Trampeltier streicheln. Dies war bereits ganz schön gross. Nun erzählt mir Moritz, dass der Hengst noch grösser wird als das Weibchen. Ich musste mir direkt die Notiz machen, dass ich unbedingt in drei Jahren nochmals vorbei kommen muss damit ich mich davon überzeugen kann. Denn das Weibchen war schon eine Imposante Erscheinung.


Aktuell freue ich mich aber über das Eselfohlen das in einigen Tagen auf die Welt kommt. Dieser Esel ist eine vom Aussterben bedrohte Art des Barockesels. Eigentlich dachte ich es ist ein Albino Esel, aber auch da musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Da Vanessa und ich die Spenden vom Mai dann persönlich vorbeibringen möchten, sehen wir dieses dann hoffentlich auch.


Mein Abschluss fand ich dann bei den Waschbären. Was soll ich dazu noch sagen? Schau Dir am besten die Fotos an, Die waren einfach nur Zuckersüss.

Mein Nachmittag war einfach viel zu schnell vorbei.


Was ich mir aber hier nicht nehmen lassen möchte, bitte Unterstützt Johns kleine Farm. Sie nimmt auch Findeltiere auf. Seien es Fledermäuse, Vögel oder auch Säuger. Das Zoo-Team kümmert sich wirklich liebevoll um die Tiere.

Nun freuen wir uns über jede noch so kleine Spende von Euch, die wir dann in einem Monat an Johns kleine Farm übergeben dürfen.


Zum Schluss noch ein ganz grosses Dankeschön an Moritz. Dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, mir mit Herzblut von Deinem Beruf und den Tieren zu erzählen. Für Deine Abschlussprüfung wünsche ich Dir von Herzen alles Gute, ich weiss, dass Du Deine Berufung gefunden hast mit den Tieren. Gib diese liebe weiter, wo auch immer Du bist. Schön, dass es Menschen gibt, die diesen Beruf ausüben.